🇦🇺Australia

Verlorene Tresenumsätze durch lange Wartezeiten und manuelle Auftragsaufnahme

3 verified sources

Definition

Counter Sales in Großhandel und Baumarkt-ähnlichen Umgebungen sind stark frequenzgetrieben; Strategiepapiere zu Retail- und Wholesale-Optimierung betonen, dass ein schlanker Bestell- und Checkout-Prozess entscheidend ist, um Konversions- und Warenkorbgröße zu maximieren.[1][2][4] Wenn Mitarbeiter Ware im Lager suchen, Artikelnummern manuell eintippen oder Preise telefonisch klären müssen, verringert dies die Anzahl bearbeitbarer Kunden pro Stunde – insbesondere morgens, wenn Installateure Material für Tagesbaustellen abholen. Konservative Annahme: 1–3 % der Kunden entscheiden sich bei Wartezeiten von 10+ Minuten für Abbruch oder Minimalbestellung; in einer Branche mit teils engen Margen führt jeder verlorene Tresenumsatz direkt zu Deckungsbeitragsverlusten.[5][7]

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 1–3 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes als entgangener Umsatz; bei 10 Mio. AUD Gesamtumsatz und 40 % Tresenanteil ≈ 40.000–120.000 AUD p.a. verlorener Rohertrag (bei 25 % Bruttomarge).
  • Frequency: Vor allem täglich in Spitzenzeiten (vor Arbeitsbeginn, Mittag), regelmäßig bei Personalengpässen oder Systemlangsamkeit.
  • Root Cause: Fehlende digitale Unterstützung für Artikelsuche und Verfügbarkeitsprüfung, keine Express- oder Self‑Service-Kanäle für Standardartikel, mangelnde Personaleinsatzplanung nach Lastspitzen, unübersichtliche Lager-Layouts.

Why This Matters

The Pitch: Australische Großhändler im Bereich Hardware/Heizung/Sanitär verlieren erfahrungsgemäß 1–3 % potenziellen Tresenumsatz durch Abbrüche in Spitzenzeiten (z.B. 100.000–300.000 AUD p.a. bei 10 Mio. AUD Umsatz). Digitale Auftragsaufnahme, Scannerkassen und Self‑Service-Terminals erhöhen die bedienbare Kundenanzahl pro Stunde und sichern Zusatzumsätze.

Affected Stakeholders

Filialleitung, Counter Sales, Lagerleitung, Verkaufsleitung, Geschäftsführung

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlende oder falsche Erfassung von Tresen- und Abholverkäufen

Quantified: 0,5–1,5 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes p.a. (z.B. 50.000–150.000 AUD bei 10 Mio. AUD Umsatz) an dauerhaft entgangenem Rohertrag; zusätzlich Nachzahlungen/Zinsen bei ATO-Prüfung möglich.

Verlängerte Zahlungsziele und Außenstände durch manuelle Will-Call-Abwicklung

Quantified: 2–5 zusätzliche DSO-Tage; bei 20 Mio. AUD Jahresumsatz ≈ 110.000–275.000 AUD zusätzlich gebundenes Working Capital, jährliche Finanzierungskosten von ca. 5.500–27.500 AUD (angenommen 5–10 % p.a. Finanzierungssatz).

Kosten durch Falschlieferungen und Fehlkommissionierung bei Will-Call-Bestellungen

Quantified: 0,5–1 % des Jahresumsatzes als Kosten schlechter Qualität; bei 10 Mio. AUD Umsatz ca. 50.000–100.000 AUD p.a. durch Rücknahmen, Nachlieferungen, Preisnachlässe und internen Mehraufwand.

Inventurdifferenzen und Diebstahl durch unkontrollierte Will-Call- und Tresenausgabe

Quantified: 0,5–2 % des Wareneinsatzes bzw. ca. 0,3–1 % des Umsatzes; bei 10 Mio. AUD Umsatz ≈ 30.000–100.000 AUD p.a. an Inventurdifferenzen, Diebstahl und ungedeckten Rabatten.

Fehlentscheidungen im Einkauf durch ungenaue Bestands- und Abholdaten

Quantified: 2–4 % des Wareneinsatzes; bei 6 Mio. AUD Wareneinsatz ≈ 120.000–240.000 AUD p.a. an Zusatzkosten (Kapitalbindung, Abschriften, Eilfracht).

Erlösverluste durch fehlerhafte oder verspätete Rechnungsstellung

Quantified (logic-based): 1–3% of annual revenue lost to errors, concessions and write‑offs (e.g., AUD 200k–600k per AUD 20m revenue) plus 5–10 hours/month in rework time by AR staff.

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