🇦🇺Australia

Verlängerte Zahlungsziele und Außenstände durch manuelle Will-Call-Abwicklung

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Definition

Wholesaler arbeiten häufig mit Net‑15/30/60-Tagen und gewähren Handwerksbetrieben Kreditlinien.[3] Wenn Will‑Call-Aufträge bei Abholung nur als Lieferschein ausgegeben und die eigentliche Rechnung erst nach manueller Freigabe in der Backoffice-Buchhaltung erstellt wird, verschiebt sich der Startpunkt der Zahlungsfrist um mehrere Tage. Branchenleitfäden empfehlen explizit, Bestell- und Billingprozesse im Großhandel zu straffen, um Cashflow-Risiken zu reduzieren und Margen zu schützen.[3][4] Bei angenommenen 20 Mio. AUD Umsatz (≈ 55.000 AUD Tagesumsatz) verursacht eine systematische Verzögerung von 2–5 Tagen zusätzliche Außenstände von 110.000–275.000 AUD, die typischerweise mit 5–10 % p.a. Kapital- oder Überziehungszinsen finanziert werden müssen.

Key Findings

  • Financial Impact: Quantified: 2–5 zusätzliche DSO-Tage; bei 20 Mio. AUD Jahresumsatz ≈ 110.000–275.000 AUD zusätzlich gebundenes Working Capital, jährliche Finanzierungskosten von ca. 5.500–27.500 AUD (angenommen 5–10 % p.a. Finanzierungssatz).
  • Frequency: Systematisch, solange Will‑Call-Aufträge nicht am Tag der Abholung fakturiert werden.
  • Root Cause: Trennung von Lieferschein- und Rechnungsprozess, manuelle Kreditprüfung bei Tresenverkäufen, fehlende Integration von POS, Lager und Debitorenbuchhaltung, Papier-basierte Abholbelege ohne digitale Workflows.

Why This Matters

The Pitch: Großhändler für Beschläge, Heizung und Sanitär in Australien 🇦🇺 binden regelmäßig 2–5 Tage zusätzlichen Umsatz in Forderungen, was bei 20 Mio. AUD Jahresumsatz 110.000–275.000 AUD zusätzlichem Working Capital entspricht. Automatisierte Sofortfakturierung und digitale Unterschrift am Abholschalter reduziert DSO und Finanzierungskosten.

Affected Stakeholders

Finanzleitung, Debitorenbuchhaltung, Verkaufsleitung, Counter Sales, Geschäftsführung

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Financial Impact

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Current Workarounds

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Methodology & Sources

Data collected via OSINT from regulatory filings, industry audits, and verified case studies.

Evidence Sources:

Related Business Risks

Fehlende oder falsche Erfassung von Tresen- und Abholverkäufen

Quantified: 0,5–1,5 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes p.a. (z.B. 50.000–150.000 AUD bei 10 Mio. AUD Umsatz) an dauerhaft entgangenem Rohertrag; zusätzlich Nachzahlungen/Zinsen bei ATO-Prüfung möglich.

Verlorene Tresenumsätze durch lange Wartezeiten und manuelle Auftragsaufnahme

Quantified: 1–3 % des Tresen-/Will-Call-Umsatzes als entgangener Umsatz; bei 10 Mio. AUD Gesamtumsatz und 40 % Tresenanteil ≈ 40.000–120.000 AUD p.a. verlorener Rohertrag (bei 25 % Bruttomarge).

Kosten durch Falschlieferungen und Fehlkommissionierung bei Will-Call-Bestellungen

Quantified: 0,5–1 % des Jahresumsatzes als Kosten schlechter Qualität; bei 10 Mio. AUD Umsatz ca. 50.000–100.000 AUD p.a. durch Rücknahmen, Nachlieferungen, Preisnachlässe und internen Mehraufwand.

Inventurdifferenzen und Diebstahl durch unkontrollierte Will-Call- und Tresenausgabe

Quantified: 0,5–2 % des Wareneinsatzes bzw. ca. 0,3–1 % des Umsatzes; bei 10 Mio. AUD Umsatz ≈ 30.000–100.000 AUD p.a. an Inventurdifferenzen, Diebstahl und ungedeckten Rabatten.

Fehlentscheidungen im Einkauf durch ungenaue Bestands- und Abholdaten

Quantified: 2–4 % des Wareneinsatzes; bei 6 Mio. AUD Wareneinsatz ≈ 120.000–240.000 AUD p.a. an Zusatzkosten (Kapitalbindung, Abschriften, Eilfracht).

Erlösverluste durch fehlerhafte oder verspätete Rechnungsstellung

Quantified (logic-based): 1–3% of annual revenue lost to errors, concessions and write‑offs (e.g., AUD 200k–600k per AUD 20m revenue) plus 5–10 hours/month in rework time by AR staff.

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